Feldhase. Foto: Peter M. Grütter Peter M. Grütter
01.04.2026 Landwirtschaft

Pro Natura Luzern wünscht frohe Ostern

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Während es in diesen Tagen in den Läden einen Überfluss an Hasen gibt, braucht es draussen viel Glück, den seltenen Feldhasen zu sehen. Gelingen könnte das im Ronfeld am Baldeggersee, wo die Beobachtungshütte seit Anfang April jeweils Mittwochs, an Feiertagen und am Wochenende geöffnet ist und gute Bedingungen für Tierbeobachtungen bietet. Das Gebiet bietet dem Feldhasen mit Hecken, Feldgehölzen, extensiv genutzten Wiesen und Brachestreifen einen wertvollen Lebensraum.

In den letzten Jahrzehnten haben die Bestände der Feldhasen stark abgenommen. Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig. Auf den Feldern fehlen Feldgehölze und Brachestreifen, das angebaute Getreide wächst viel dichter, die Ernte erfolgt maschinell und der Lebensraum ist durch Strassen und Siedlungen zerstückelt. Auch Feinde der Junghasen wie Rabenkrähe, Hauskatze, Hund und Fuchs sind häufiger geworden. Durch eine extensivere Landwirtschaft mit vielen Strukturen kann der Feldhase gefördert werden. Pro Natura Luzern setzt sich im Rahmen von Projekten und mit der Schaffung von Naturschutzgebieten für mehr naturnahe Lebensräume ein.

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