Aussicht vom Panoramahof Peter Knaus
Landwirtschaft

Panoramahof: gemeinsam für mehr Biodiversität

Auf dem Panoramahof in Meggen soll ein Vorzeigeprojekt für die Biodiversität entstehen. Pro Natura Luzern entwickelt gemeinsam mit dem Betreiberpaar, der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und weiteren Partnern ein vielfältiges Mosaik aus Weihern, Blumenwiesen, Kleinstrukturen und lichten Waldrändern. Davon sollen seltene Arten wie Zaunammer, Gelbbauchunke und Alpenbock profitieren.

Das Betreiberpaar des Panoramahofs in Meggen ist mit einem besonderen Anliegen an Pro Natura Luzern gelangt: Auf rund 11 Hektaren Landwirtschaftsland und 7 Hektaren Wald soll ein Vorzeigeprojekt zur Förderung der Biodiversität entstehen. Gemeinsam mit der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und ihrem Programm «Aufschwung für die Vogelwelt» entwickelt Pro Natura Luzern ein vielfältiges Lebensraummosaik.

Geplant sind Weiher und Kleingewässer, Buschgruppen, Blumenwiesen und Säume auf dem Ackerland. Ast- und Steinhaufen, Wieselburgen, Sandlinsen für Wildbienen sowie neue Trockenmauern schaffen zusätzliche Strukturen. Einzelbäume wie Obstbäume, Linden und Eichen ergänzen das Angebot. Auch die Waldränder sollen durch gezielte forstliche Eingriffe licht und strukturreich gestaltet werden.

Von den Massnahmen sollen zahlreiche Arten profitieren, darunter Gartenrotschwanz, Mittelspecht, Zaunammer, Feuersalamander, Gelbbauchunke, Zauneidechse und Alpenbock. Erste Aufwertungsmassnahmen werden in Kürze umgesetzt, weitere werden schrittweise geplant und realisiert. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Pflege, langfristige Sicherung und Erfolgskontrolle werden von Anfang an mitgedacht. So soll in Meggen Schritt für Schritt ein wertvoller Lebensraum für seltene und typische Arten entstehen.

Kulturland am Panoramahof Peter Knaus
In diesem beweideten Hangbereich mit der abschliessenden Hecke entstehen mehrere neue Tümpel.

Waldrand am Panoramahof Peter Knaus
Der Waldrand wird ökologisch aufgewertet, gestuft und mit zusätzlichen Strukturen wie Wieselburgen ergänzt.

Waldweiher
Rund um die bereits bestehenden Waldweiher entstehen weitere Strukturen wie Asthaufen als Landlebensräume für Amphibien. Zudem wird der Wald aufgelichtet.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Peter Knaus, Geschäftsführer

078 837 32 93

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