Unüberwindbare Barriere für Igel & Co - Foto: Sandra Gloor
27.01.2022

StadtWildTiere: Dem Igel auf der Spur

Mit Hilfe von Freiwilligen untersuchte das StadtWildTiere-Projekt "Freie Bahn für Igel & Co" die Stadt Luzern auf ihre Eignung als Lebensraum für Igel und weitere Kleintiere. Es werden konkrete Massnahmen vorgeschlagen, die jede/r in seinem Garten, in der Siedlung oder im Quartier umsetzen kann.

Die verschiedenen Gebiete der Stadt Luzern sind in Bezug auf Vernetzung, Durchlässigkeit und Anteil an Kleinstrukturen sehr unterschiedlich. Quartiere mit vielen Gärten und Kleinstrukturen würden zwar eine gute Lebensgrundlage für Igel & Co bieten, sind jedoch oft aufgrund vieler Barrieren für Kleintiere nur schwer zu erreichen. Andere Gebiete hingegen sind barrierefrei zugänglich, bieten aber aufgrund fehlender Kleinstrukturen kaum Nahrung und Versteckmöglichkeiten für den Winterschlaf oder zur Jungenaufzucht. Wilde Ecken in Gärten und Grünanlagen sowie Asthaufen oder dichte Wildhecken bieten für viele Wildtiere im Siedlungsraum eine zentrale Lebensgrundlage.

Was kann ich für Igel & Co tun?

  • Jeder geschaffene Durchgang hilft Igel & Co., sich im Stadtdschungel freier zu bewegen.
  • Versteckmöglichkeiten für Igel im Garten werden für den Winterschlaf, zur Jungenaufzucht und als Tagesschlafverstecke benötigt.
  • Eine vielfältige, einheimische Bepflanzung bietet den Insektenfressern ein reiches Nahrungsangebot

Trägerschaft & Finanzierung

Das Projekt wurde getragen und finanziert von der Albert Koechlin Stiftung (AKS), der Stadt Luzern, der Ornithologischen Gesellschaft der Stadt Luzern OGL, dem WWF Luzern, dem Natur-Museum Luzern, BirdLife Luzern sowie Pro Natura Luzern.

Weitere Informationen zum Projekt und den Resultaten unter luzern.stadtwildtiere.ch