Hilferntal. Foto: Peter Knaus
29.06.2026

Beeindruckende Artenvielfalt im Hilferntal

Am Tag der Artenvielfalt im Hilferntal, in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach, konnten Expertinnen und Experten in 24 Stunden mehr als 1'000 Tier- und Pflanzenarten nachweisen.

Dazu zählen rund 40 Pilzarten, gegen 120 Spinnenarten, 57 Schneckenarten, rund 50 Wildbienenarten, 63 Vogelarten, 17 Heuschrecken und 14 Libellenarten. Manche Arten tragen Namen, die einen schmunzeln lassen: Waldpirat und Plattbauch waren genauso präsent wie die Kegelbiene, der Trauermantel oder die Säbelholzschrecke. Besonders artenreich präsentierte sich die Tagfalterfauna: mindestens 65 Arten oder rund ein Drittel der Schweizer Tagfalterfauna wurden beobachtet, darunter auch Seltenheiten wie der Grosse Eisvogel, der Alpen-Perlmutterfalter oder der Hochmoorgelbling.

Am Sonntag erhielten Interessierte Einblick in verschiedene Artengruppen und Themen wie zum Beispiel Fledermäuse, Spinnen oder Moore. Am Biodiversitätsmarkt konnte man sich über verschiedene Naturthemen informieren oder am Stand der Biosphäre eine Teemischung oder ein Kräutersalz mischen.

Organisiert wurden die Tage der Artenvielfalt 2026 von der UNESCO Biosphäre Entlebuch und dem Naturnetz Schüpfheim. Die Durchführung war auch dank namhaften Beiträgen durch die Albert Koechlin Stiftung, die Biosphäre Entlebuch und den Kanton Luzern möglich. Getragen wird der Anlass von verschiedenen Naturschutzorganisationen aus der Zentralschweiz.

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