Porträt Patricia Burri
04.10.2023

Ein Jahr im Amt

Ein persönlicher Rückblick

Im Oktober 2022 trat Patricia Burri die Stelle als Geschäftsführerin bei Pro Natura Luzern an. Im Kurzinterview verrät sie unter anderem, welche Herausforderungen im vergangenen Jahr gemeistert wurden und welche Themen als nächstes anstehen.

Patricia, nun bist du ein Jahr im Amt. Was war in der Zeit deine Lieblingsbeschäftigung als Geschäftsführerin von Pro Natura Luzern?

Das ist schwer zu sagen. Es gibt so viele spannende Aufgaben. Die Zeiten, welche ich  besonders geniesse, sind die, die ich draussen in unseren Schutzgebieten verbringen kann. Zum Beispiel auf Exkursionen, bei Begehungen oder Besichtigungen. 

Was waren die Highlights der vergangenen zwölf Monate?

Ich durfte viele interessante Personen kennenlernen und mich mit ihnen austauschen. Insbesondere die sehr gute Zusammenarbeit und Austausch mit meinen beiden Kolleginnen, die Geschäftsführerinnen von WWF und BirdLife Luzern schätze ich sehr.
Zudem gab es viele spannende Themen, in welche ich mich einarbeiten durfte und die mich zum Teil auch sehr gefordert haben. Ich mag es sehr Neues kennenzulernen.

Worin lag die grösste Herausforderung und wie hast du sie gemeistert?

Die grösste Herausforderung ist es, all die vielfältigen Aufgaben unter einen Hut zu bringen. Dies gelingt nur dank eines super Teams und all den Personen, die mich in meinen Aufgaben unterstützen. Die verschiedenen Themen rund um den Naturschutz fordern mich teilweise sehr. Ich durfte mich in für mich bislang unbekannte Themenbereiche wie zum Beispiel in die Raumplanung einarbeiten, was spannend aber nicht immer einfach ist. Aber auch hier kann ich stets auf die Unterstützung von Fachpersonen zählen. Eine weitere Herausforderung ist sicher die politische Arbeit, die im Bereich Umweltschutz nicht immer einfach und ehrlich gesagt, manchmal etwas frustrierend ist.

Was hat sich in diesem Jahr für dich persönlich verändert?

Dass ich älter und grauer geworden bin (lacht). Wobei sich die Frage stellt, ob die grauen Haare vom Alter oder Ärger verursacht wurden. Nein, Spass beiseite - nachdem ich zehn Jahre in Bern gearbeitet habe, freut es mich, dass ich nun wieder in meinem Heimkanton tätig sein kann.

Mit welchem Satz lässt sich dein erstes Jahr bei Pro Natura Luzern zusammenfassen?

Es war ein herausforderndes, intensives, manchmal frustrierendes und gleichzeitig bereicherndes Jahr.

Was wünschst du dir für die Arbeit im nächsten Jahr?

Ich hoffe, dass wir weitere Flächen für die Natur sichern können. Zudem wollen wir durch unsere Arbeit auf politischer Ebene der Natur eine Stimme geben und den Fokus noch mehr auf die Umsetzung unserer Projekte legen.

Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben.

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Patricia Burri
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